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Ist es anstößig, einen Escort zu buchen?

Die Zeit, in der ein entblösstes Frauenknie bei Männern einen regelrechten Hormonsturm auslöste, liegen schon lange zurück. Im Zuge der sexuellen Revolution haben sich viele gesellschaftliche Normen, die die Menschen über lange Zeit in ein enges Korsett zwangen, in Wohlgefallen aufgelöst. Eine Ausnahme bildet der Bereich der Liebesdienste, dem noch immer ein verruchtes Image anhaftet.

Dieser offenkundige Widerspruch wird um so größer, wenn man sich folgende Zahlen vergegenwärtigt: Laut einem Artikel des Tagesanzeigers ist fast jeder vierte Schweizer im Alter von 18 bis 43 Jahren schon mindestens einmal im Bordell gewesen. Andere Untersuchungen zeigen ein ähnliches Bild: Rechnet man die Gruppe der über 43-jährigen hinzu, haben sogar mehr als 70 Prozent aller Schweizer Männer schon einmal die Dienste einer Freudendame in Anspruch genommen.

Ein Escort ist keine gewöhnliche Prostituierte

Geschäftsleute und sexuell frustrierte Ehemänner buchen gerne von Zeit zu Zeit einen Escort, um ihren erotischen Bedürfnissen nachzugehen. Im Unterschied zu einer “gewöhnlichen” Prostituierten verfügt ein Escort über hervorragende kommunikative Fähigkeiten und beherrscht oft mehrere Sprachen. Dies spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn man von Ausländern gebucht wird, die sich nur vorübergehend in der Schweiz aufhalten. Gerade während Messen und längeren Kongressen nutzen viele Gäste die Dienste eines Begleitservices, der ihnen eine passende Dame zur Seite stellt.

Mit einem hübschen Escort kann man sich überall sehen lassen, ohne befürchten zu müssen, von seinen Geschäftspartnern schief angesehen zu werden. Anstößig wirkt eine solche Begleitung höchstens dann, wenn die Kleidung nicht dem Anlass entspricht. Da die meisten Escortdienste aber streng darauf achten, dass die Damen sich nicht zu offenherzig präsentieren, kommt man äußerst selten in eine peinliche Situation.

Begleitdamen kann man auch online buchen

Wer sich dazu entschließt, einen Escort zu buchen, muss sich dafür nicht ins Rotlichtmilieu begeben: Nahezu alle Begleitagenturen betreiben in der heutigen Zeit eine Internetseite, auf der die verfügbaren Damen vorgestellt werden. Anhand der Bilder findet man schnell heraus, welche der Frauen dem persönlichen Geschmack am nächsten kommt. Die Buchung erfolgt entweder per Telefon oder online.

Dieses Prozedere kommt den meisten Kunden sehr entgegen, da sie auf diese Weise auch von unterwegs eine Buchung vornehmen können. Wenn sich zwischen zwei Terminen die Gelegenheit zum Internetsurfen bietet, kann man einigen Seiten einen Besuch abstatten und sich die Frauen in aller Ruhe ansehen. Wer möchte, kann sogar nachts einen Escort buchen – es ist allerdings üblich, dass die Dame in diesem Fall einen Aufpreis verlangt.

David

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